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Heute war ein fast guter Tag!

Ich konnte arbeiten, die Gedanken kreisten nicht - jetzt ist es abends - und einer fehlt!

Ich gebe nicht auf!
7.10.15 20:00


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Die fast verlassene Mutter

Monat 5!Ich habe mir den Tag seines Auszuges extra nicht gemerkt - ich wollte nicht am Jahrestag immer wieder noch tiefer fallen - also kann ich nicht genau sagen, wann er gegangen ist.Wir lebten zu 4., Mutter, Sohn 1, Sohn 2 und Sohn 3, bis Sohn 3 eines Tages beschloss, zum Vater zu ziehen.Trauer, unendlich - aber halt, er war ja nicht tot, er lebte - nur nicht mehr mit uns - mit mir! Mein wunderhübsches 11jähriges Kind.Brüllender Schmerz, leiser Schmerz, kaltes Herz, glühendes Herz, schmerzendes Herz, so viele Tränen. Mein Körper, meine Seele - wollten nicht mehr. Der Verstand? Versuchte zu verstehen, akzeptierte, wütete, verstand es nicht.Fehlersuche, die Frage nach dem Warum und in der Zeit brach er immer mehr Brücken in seiner alten Heimat ab.Zugegeben, er ist nicht weit entfernt, ca. 20 km von mir, aber in einem anderen Bundesland, in einem anderen Leben - für mich unerreichbar.Als letzte Festung fiel noch der Fußballverein in Berlin, auch diese Aktivität wurde in seine neue Heimat verlegt, für mich, führerscheinlos, voll berufstätig - unerreichbar.Unerwiderte Anrufe, Vorwürfe, gutgemeinte Ratschläge - "halte den Kontakt" "melde Dich täglich bei ihm" und mir blieben nur die Worte im Hals stecken.Latente Vorwürfe - ich denke nur an mich und wie es mir geht! Ich muss für ihn da sein, ihm vermitteln, dass er immer mit mir rechnen und auf mich zählen kann, während ich mich immer weiter von ihm entferne, weil ich den Schmerz nicht ertrage.An guten Tag betrachte ich mich und lächle milde. Mein Gott: er lebt - halt nur bei seinem Vater, ich sehe ihn ja meistens 1 x in der Woche. An schlechten Tagen der Wunsch, den Kontakt völlig abzubrechen - und Unverständnis um mich rum.Ich möchte hier nicht aus seiner Sicht schreiben - es ist meine Gefühlswelt. ICH ICH ICH - 19 Jahre war ich fast "nur" Mutter und Angestellte, ohne Bedürfnisse - jetzt bin ich verletzt, in tiefer Trauer, wütend, verständnislos, stumm.Um meine Sprache wieder zu finden, greife ich zu diesem Mittel - mein Blog.
6.10.15 18:59





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